Glaubensfragen
Antworten auf Fragen zum christlichen Glauben

Gott will nur das Beste für dich (Rö5,1-2)

Gott will nur das Beste für dich (Rö5,1-2)

Es ist wunderbar, als erlöster Mensch durchs Leben zu gehen. Christ zu sein bedeutet, in einen völlig neuen Zustand von Lebensqualität versetzt worden zu sein. Unglaublich viele Verse im Neuen Testament möchten uns darauf aufmerksam machen. Ich möchte euch zur Ermutigung zwei dieser Verse kurz auslegen. Freut euch über folgende, kaum zu fassende Aussagen aus dem Römerbrief:

Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Römer 5:1-2

Wer seine Erlösung verstehen will, der muss genau auf die Grammatik und Wörter in den biblischen Texten achten. Paulus macht sehr deutlich: Die Erlösung eines Menschen führt zu sofortigen, radikalen Veränderungen im hier und jetzt. Glaubt ein Mensch an die Vergebung durch das Blut von Jesus, dann HAT er SOFORT Frieden mit Gott.

Das Wort FRIEDEN hat im griechischen eine Vielzahl an Bedeutungen. Es kann mit EINHEIT, EINTRACHT und HARMONIE übersetzt werden. Ferner hat es den Sinn von zur RUHE KOMMEN, ERHOLUNG und SICHERHEIT. Das Wörterbuch schreibt, dass mit dem Wort auch WOHLSTAND und GLÜCK verbunden sind.

Doch damit nicht genug: Zusammen mit der Bekehrung bekommt ein Mensch ZUGANG ZUR GNADE. Das Wort Gnade ist vom Griechischen her ein bunter Blumenstrauß an wunderbaren Zusagen. Es meint GUNST, BEVORZUGUNG, BESCHENKT SEIN, GROSSZÜGIGKEIT, FREUDE, VERGNÜGEN, LIEBENSWÜRDIGKEIT, FREIGIEBIGKEIT, BELOHNUNG und vieles mehr.

Die beiden Formulierungen FRIEDEN MIT GOTT und ZUGANG ZUR GNADE machen klar: DU bist Gottes Liebenskind. Er findet dich wunderbar und gewährt dir vollen Zugang zu seinen himmlischen Schätzen. Die Worte zeigen sehr deutlich, dass es nicht Gottes Idee ist, dass Menschen in Armut, Krankheit, Leid und Elend durch dieses Leben gehen müssen. Wir dürfen uns nicht vom Teufel in die Irre führen lassen. Er ist derjenige, der uns durch Schwierigkeiten und Schmerzen von dem Ablenken will, was Gott uns geschenkt hat. Wir müssen lernen, unsere Augen auf die Zusagen Gottes zu richten und im Glauben anzunehmen, was dort steht!

Paulus drückt das so aus: Wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes! Das Wort RÜHMEN bedeutet so viel wie JUBELN, SICH FREUEN und mit etwas PRAHLEN. Genau das habe ich gerade geschrieben: Wir sollen uns über all das FREUEN, was Gott uns als Kinder Gottes geschenkt HAT. Und wenn der Teufel uns plagt, dürfen wir sogar mit diesen Zusagen PRAHLEN. Als Jesus vom Teufel versucht wurde, zitierte er einfach nur die Bibel. Er zeigte dem Satan, welche Zusagen er von seinem Vater im Himmel hatte (Mt41-11). Genau das dürfen wir auch tun, wenn wir vom Bösen mit Armut, Krankheit, Leid und Elend konfrontiert werden.

Die Formulierung HOFFNUNG AUF DIE HERRLICHLICHKEIT bezieht sich vom Zusammenhang wohl nicht auf den Himmel. Vom Griechischen her kann HOFFNUNG auch mit GLAUBE, ZUVERSICHT und ERWARTUNG übersetzt werden. Ich denke, dass Paulus sagen möchte: Wir dürfen ERWARTEN, dass Gott all seine Zusagen wahrmacht, wenn wir uns nicht vom Teufel verführen lassen und anfangen, zu zweifeln! Jakobus schreibt, dass ein Zweifler nichts vom Herrn empfangen wird (Jak1,7). Ich glaube, dass hier der Grund liegt, wieso viele Menschen nicht die Fülle erleben, die sie eigentlich bekommen könnten.

Gott hat uns mit der Fülle des Himmels beschenken (Eph1,3). Er hat uns alles gegeben, was wir fürs Leben brauchen (2Pe1,3). Unsere Aufgabe besteht nur darin, diese Zusagen zu glauben und sie dem Teufel entgegen zu halten, wenn er die wunderbaren Worte Gottes hinterfragt.