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Sollen Frauen beim Gebet eine Kopfbedeckung tragen?
von Marlon Heins (Mai 2012)

Beim Lesen der Bibel stößt man immer wieder auf Aussagen, die so gar nicht mehr in das moderne Weltbild hinein passen. Ein solche Aussage findet man auch im 1.Korintherbrief, wo der Apostel Paulus schreibt: „Jede Frau aber, die mit unbedecktem Haupt betet oder weissagt, schändet ihr Haupt…“ (11,5).

Auch wenn gemeinhin gesagt wird, dass diese paulinische Aufforderung aus 1.Kor 11,1-16 für uns heute nicht mehr gilt, so werde ich doch immer wieder danach gefragt, ob dem tatsächlich so ist. Im Folgenden möchte ich kurz den entsprechenden Bibeltext beleuchten und der Frage nachgehen, was dieser Text uns heute noch zu sagen hat.

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Kleiner Kommentar zum Kolosserbrief
von Marlon Heins (2010)

Der Kolosserbrief ist ein kurzes, aber sehr hilfreiches Buch für die Nachfolge Jesu. Ich habe diesen kleinen Kommentar für alle diejenigen geschrieben, die das Buch praxisnah und doch theoliogisch fundiert studieren möchten. Ich habe diesen Kommentar als Grundlage für unseren Bibelhauskreis in Wien benutzt.

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Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea (Off 3,14-22)
von Marlon Heins (2003)

Der Heilige Geist sprach damals zur Gemeinde in Laodizea und er tut das bis heute bei jedem Gläubigen. Wir wollen uns bewusst machen, dass die Gemeinde in Laodizea eine gute Beschreibung für viele Gemeinde heutzutage ist. Auch bei uns steht Jesus heute vor Tür und wartet darauf, dass wir endlich aufmachen und ihn wirken lassen. Wie für die Christen in Laodizea, so gilt auch für uns, dass Jesus unsere Werke ganz genau kennt und er weiß, was nur schöner „Schein“ und was Echt ist.

Es ist zwar wunderbar zu wissen, dass er uns lieb hat, unabhängig von den Dingen, die wir tun. Aber wir müssen auf der anderen Seite trotzdem erkennen, dass kein Weg an einem tätigen Glauben vorbei führt. So wie in Laodizea, so gilt auch für uns heute, dass wir bei Jesus geläutertes Gold, weiße Kleider und Augensalbe kaufen müssen, um nicht von ihm gezüchtigt zu werden.

Wir sollen gehorsam sein und unsere Einstellung ändern, indem wir die Tür aufmachen und ihn herein lassen. Wir sollten niemals vergessen: Wir können nicht unser Heil, dafür aber unseren Lohn verlieren!

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Kann der Glaube selig machen - Wiedersprüche zwischen Paulus und Jakobus
von Marlon Heins (2003)

Seit der Reformation gilt die Kernaussage, dass der Mensch allein aus Glaube gerettet wird und diese Aussage scheint in elementarem Wiederspruch zur Lehre von Jakobus zu stehen.

In Jak 2,24 schreibt dieser, „dass der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glauben allein“, wo doch Paulus in Röm 3,28 sagt „dass der Mensch ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben gerettet wird“. Die Frage, die sich nun stellt ist, ob wir es hier tatsächlich mit widersprüchlichen Aussagen zu tun haben, oder um ein vordergründiges und lösbares Problem?

Interessanterweise würde ich heute eine andere Antwort auf diese Frage geben als noch in dieser Arbeit aus dem Jahr 2003. Nichts desto trotz halte ich meine Ergebnisse von damals für nachdenkens- und lesenswert.

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Vorherbestimmung zum ewigen Leben im Johannesevangelium

von Marlon Heins (2006)

Seit jeher beschäftigt die Frage nach der Vorherbestimmung Gottes, also die Frage nach der Prädestination die christlichen Denker. Es ist dabei nicht eindeutig, wo diese Frage ihren genauen Platz in der Theologie hat. Bei Thomas von Aquin und bei Karl Barth wurde sie der Gotteslehre zugeteilt, bei Augustin und Johannes Calvin war sie Teil der Gnadenlehre. Doch wo auch immer man die Prädestination ansiedeln möchte, so bleibt die Ausgangsfrage die Selbe: In welchem Sinne wird das Heil bzw. das Verderben eines Menschen von Gott vorherbestimmt? Manchmal wird der Akzent dabei besonders auf die Allmacht Gottes gelegt. Ein anderes Mal steht gerade die Willensfreiheit und das Tun des Menschen im Vordergrund der Überlegungen.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Prädestination und dem freien Willen des Menschen. Für viele christliche Denker liegt ein Grossteil der Antworten im Johannesevangelium „vergraben“. Gerade auch das 6. Kapitel dieses Evangeliums wird oft zur Argumentation für oder gegen die Prädestination benutzt. Aus diesem Grund werden wir uns für unsere Untersuchung mit dem Johannesevangelium beschäftigen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Untersuchung des 6. Kapitels liegen soll.

Die Arbeit gehört zum Fachbereich der neutestamentlichen Theologie. Aus diesem Grund besteht ein Großteil der Arbeit darin, Meinungen und Auslegungen aus der neutestamentlichen Theologie widerzugeben und zu diskutieren. Nichts desto trotz werden wir im letzte Kapitel dieser Arbeit einen Lösungsvorschlag unterbreiten, der uns in dieser Form nicht in den Büchern begegnet ist.

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Wesen und Wirken des Antichristen bei Daniel

von Marlon Heins (2003)

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wesen und Wirken des Antichristen, dem „kleinen Horn“. Die Untersuchung beschränkt sich dabei auf das Buch Daniel. Dabei wollen wir in einem besonderen Punkt auch auf die Problematik eingehen, die sich mit Antiochus Epiphanes ergibt, der in den Jahren 175 – 164 v. Chr. in Palästina König gewesen war, da nicht immer ganz deutlich ist, von wem Daniel in seiner Prophetie spricht, wenn er von dem „kleinen Horn“ schreibt. Darüber hinaus gilt es jedoch auch zu versuche, aus den Texten von Daniel etwas mehr über den Antichristen herauszuarbeiten und sein Wesen, sein Wirken, aber auch sein Ende zu beschreiben.

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Mahnung an gläubige Ehefrauen (1.Petrus 3,1-7)

von Marlon Heins (2003)

Petrus sagt in seinem Brief, wie ein Christ sich in den verschiedenen Bereichen und Situationen des Lebens zu verhalten hat. In unserem Text geht es um den häuslichen Bereich und über die Verantwortung von Männern und Frauen in der Ehe. Wenn christliche Frauen und Männer diese biblischen Anweisungen wieder ernst nehmen würden, dann könnten sie Erfüllung, Frieden und Schönheit in ihrem Zusammenleben entdecken. Ihre Ehe wäre wieder ein friedvoller Hafen gegen die Stürme des Lebens, ein Tempel, wo Gott angebetet werden könnte und eine Schule, wo geistliche Wahrheiten erlernt werden könnten.

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Die "Bekehrung" des Apostel Paulus

von Marlon Heins (2006)

In dieser Ausarbeitung werde ich versuchen, das große Thema der Bekehrung des Paulus zu beleuchten. Als Leitfaden werden uns die biblischen Texte dienen, die wir der Reihe nach durchgehen und mit ihren Übereinstimmung und Wiedersprüchen beleuchten werden. Neben meinen eigenen Überlegungen werde ich immer wieder auch bestätigend oder kontrovers die Meinung von anderen Theologen mit hinzunehmen.

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Kommentar zum 3. Johannesbrief

von Marlon Heins (2003)

Der 3. Brief des Johannes ist ein Brief an Gajus, einem dem Absender nahstehender Mann, der durch seine Gastfreundschaft im besonderen Maße hervorsticht. Das Zeugnis von Gajus leuchtet im Brief umso heller, als das es in der Gemeinde des Gajus durchaus nicht üblich gewesen war, Gastfreundschaft zu üben. Dem guten Beispiel von Gajus steht Diotrephes gegenüber. Dieser strebte danach, in der Gemeinde das Sagen zu haben und bildet mit seinen schlechten Werken eine Art negatives Gegenbeispiel zu Gajus.

Der ganze Brief  ist gekennzeichnet von einer abwechselnden Beschreibung des Guten und des Schlechten, wobei der Autor eine starke Betonung auf das Zeugnis legt, was durch das jeweilige Verhalten nach Außen hin sichtbar wird. Losgelöst von der jeweiligen personengebundenen Handlung gibt uns der Autor auch allgemeine Maßstäbe für ein gutes Zeugnis nach Außen hin mit, wodurch der Brief trotz seiner Kürze einen Wert für die Gemeinde in der heutigen Zeit hat.

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Kurzauslegung von 1.Thessalonicher 5,16-18

von Marlon Heins (2002)

Die Heiligung und der damit verbundene Lebensstil ist eines der großen Themen, die Paulus in seinem Brief an die Thessalonicher behandelt. Er macht deutlich, dass es Gottes Wunsch und Wille ist, dass der Christ in der Heiligung lebt und darin immer vollkommener wird . Im vierten Kapitel des 1.Thessalonicherbriefes wird die Heiligung als vollkommene Freiheit und Klarheit auf dem Gebiet der beiden mächtigen Triebe unseres Lebens beschrieben; des Geschlechtstriebs und des Erwerbstriebs . Wie aber sieht ein geheiligter Mensch aus? Die kurze Verspassage, die wir im Folgenden ein wenig näher betrachten wollen gibt genauer darüber Auskunft.

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Auslegung von Hebräer 10,39

von Marlon Heins (2002)

Der Hebräerbrief stellte mit seinen Warnungen von jeher eine Herausforderung für Christen da. Gerade Gläubige, die an eine mögliche Verlierbarkeit ihres ewigen Heils bei Gott glauben, sehen sich immer wieder in ihrer Meinung bestätigt, wenn sie diverse Aussagen aus diesem Brief lesen. Auf den folgenden Seiten wollen wir uns mit einer solchen Aussage auseinander setzten. Wir werden dabei versuchen, durch eine genaue Untersuchung der einzelnen Worte auf die wahre Bedeutung dieses Verses zu gelangen, den man durchaus als theologischen Mittelpunkt und Hauptaussage des ganzen Briefes bezeichnen könnte  – Hebräer 10, 39.

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Auslegung zu Römer 12,1-8

von Marlon Heins (2006)

In dieser Arbeit erfolgt ein ausführliche Analyse dieses spannenden Textabschnittes, bei dem es zum einen um die geistliche Erneuerung des einzelnen Gläubigen geht, als auch um die praktischen Auswirkungen dieser Erneuerung für die Gemeinde. Der detailierten Exegese geht eine allgemeinde Einteilung und Gliederung des ganzen Römerbriefes voraus, da nur im großen Zusammenhang betrachtet die Bedeutung dieser 8 Verse umfassend verstanden werden kann.

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Auslegung von Amos 9, 11-15

von Marlon Heins (2002)

Das Buch des Propheten Amos zusammen zu fassen, ist keine besonders schwere Aufgabe und es wäre sogar relativ leicht möglich, es mit einem einzigen Wort zu tun - Gericht. Doch am Ende des Buches, im Kapitel 9 ändert sich die Stimmung plötzlich und unerwartet. Da wo vorher von Gericht und Strafe die Rede war, leuchtet auf einmal Hoffnung am Horizont auf und Erneuerung wird angekündigt. Doch über welche Zeit und über welches Ereignis schreibt der Prophet hier? Die folgende Ausarbeitung soll Aufschluss darüber geben.

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Was die Geistesgabe der Weisheit?

von Marlon Heins (2011)

In diesem kurzen Bibelstudium geht es um die Frage nach der biblischen Definition von Weisheit. Wir beten oft um Weisheit, aber was meint die Bibel eigentlich damit?

Erst wenn diese Frage beantwortet ist, kann dann auch abgeleitet werden, welche besondere Aufgabe ein Christ mit der "Geistesgabe der Weisheit" hat.

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Was ist die Geistesgabe der Prophetie?

von Marlon Heins (2011)

In diesem kurzen Bibelstudium geht es um die Frage nach der biblischen Definition von Prophetie. In vielen Gemeinden wird über die Rolle von Propheten und Prophetie diskutiert, aber was meint die Bibel eigentlich damit?

Erst wenn diese Frage beantwortet ist, kann dann auch abgeleitet werden, welche besondere Aufgabe ein Christ mit der "Geistesgabe der Prophetie" hat.

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Was ist die Geistesgabe der Erkenntnis?

von Marlon Heins (2011)

In diesem kurzen Bibelstudium geht es um die Frage nach der biblischen Definition von Erkenntnis. Wir reden oft davon, in Erkenntis wachsen zu wollen, aber was meint die Bibel eigentlich damit?

Erst wenn diese Frage beantwortet ist, kann abgeleitet werden, welche besondere Aufgabe ein Christ mit der "Geistesgabe der Erkenntnis" hat.

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