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Was sagt die Bibel zu Scheidung und Wiederheirat
von Marlon Heins (2004)

Dieses Papier ist keine ausführliche Behandlung des Themas "Scheidung und Wiederheirat", sondern eine Kurzzusammenfassung der biblischen Aussagen. Der Text basiert auf einem Papier, dass ich im Jahr 2004 geschrieben habe.

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Biblische Einheit im Sinne Jesus -
Eine Kurzanalyse der urchristlichen Versammlungen mit Bezug zur heutigen Kirchenpraxis
von Marlon Heins (2015)

Jesus gab seinen Jüngern etliche Verheißungen dazu, was echte Einheit unter ihnen bewirken würde. Doch welches Bild hatte Jesus vor Augen, als er über Einheit und lebendige Gemeinschaft sprach? Wie haben die Apostel und die späteren Gemeinden das Gebot Jesu zur Einheit praktisch gelebt? Um eine Antwort auf diese Fragen zu bekommen werden wir uns in einem ersten Schritt das Phänomen des hellenistischen Gastmahls als einzige Gemeinschaftsform der Antike näher anschauen. In einem zweiten Schritt werden wir uns dann mit den Abläufen der urchristlichen Gottesdienste anschauen. In einem dritten Schritt werden wir dann die damalige Praxis mit unserer heutigen Kirchenpraxis vergleichen um erkennen zu können, an welchen Punkten wir uns von dem Bild entfernt haben, was Jesus ursprünglich einmal für seine Jünger vor Augen hatte.

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Warum LORDSHIP SALVATION den eigentlich Sinn von Jüngerschaft nicht versteht?
von Dr. Charlie Bing (1999)

In diesem Artikel von Dr. Charlie Bing geht es um ein Heilsverständnis, das sowohl in den USA als auch in Europa weit verbreitet ist. Die englische Bezeichnung lautet „Lordship Salvation“. Bekannte Vertreter dieser Lehrer sind John MacArthur und J.I. Packer. Auch wenn es in Deutschland keinen wirklichen Namen für dieses Heilsverständnis gibt, so glauben doch viele Christen in irgendeiner Form daran.

Lordship Salvation lehrt, dass man Jesus Christus nicht nur als seinen Retter, sondern auch als seinen Herrn annehmen muss, um wirklich gerettet zu sein.Wir glauben allerdings, dass diese Sichtweise nicht biblische ist und im praktischen Glaubensleben einer befreiten Nachfolge im Wege steht.

Der Artikel von Dr. Bing wurde von mir aus dem englischen Übersetzt und wird mit der ausdrücklichen Zustimmung des Autors auf glaubensfragen.org veröffentlicht.

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Die missionarische Kraft des biblischen Abendmahl
von Marlon Heins (2011)

Was würde eigentlich geschehen, wenn wir das Abendmahl tatsächlich wieder so feiern würden, wie es die Urgemeinden getan haben? Nun, zuerst einmal hätten wir vermutlich viel mehr Spaß dabei. Darüber hinaus würde sich uns aber auch eine ganz neue Möglichkeit ergeben, wie wir als Gemeinde die Menschen um uns herum erreichen könnten.

Es hat sich gezeigt, dass die Urchristen gerade ihre Abendmahlsfeiern dazu genutzt haben, um interessierte Menschen mit in die Gemeinde zu integrieren. Durch die natürlich eingebundenen Gebete wurde der „Tod des Herrn“ schon beim ersten Teil des Abendmahls (deipon) verkündigt (1Kor 11,26). Und durch die gabenorientierte Teilnahme aller Anwesenden wurden immer wieder Ungläubige beim zweiten Teil (symposium) zur Umkehr geführt (1Kor 14,23-25).

Ich bin davon überzeugt, dass wir im biblischen Abendmahl ein Vorbild haben, das sich lohnen würde, wieder neu zu praktizieren!

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Wohin geht die Seele, wenn der Körper stirbt?

von Marlon Heins (September 2011)

Als unsere Tochter Lexie im März 2010 unerwartet starb, war dieses Ereignis für mich und meine Frau ein Auslöser für eine Reihe von Fragen. Die für uns wichtigste Frage war: WO befand sich der immaterielle Teil unserer Tochter?

Vor allem meiner Frau machte die Vorstellung zu schaffen, dass die Seele unserer kleinen Tochter eventuell in irgendeinem dunklen Totenreich festgehalten werden könnte (1Mo 37,35). Wir zweifelten nicht daran, dass wir IRGENDWANN einmal die Ewigkeit mit unserer Tochter gemeinsam im Himmel verbringen würden. Aber wir waren uns in diesen ersten Tagen nach ihrem Tod nicht wirklich sicher, wo sie sich JETZT gerade befand. Schlief ihre Seele jetzt eventuell gerade an irgendeinem Ort (Hi 3,13) und wartete auf die Auferstehung?

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir als „nicht Betroffene“ immer gedacht, was auf den meisten Trauerkarten geschrieben stand, die wir in den darauffolgenden Tagen und Wochen bekommen sollten: Lexie ist jetzt im Himmel. Doch durch die Tatsache, dass es diesmal um unsere eigene Tochter ging, sehnten meine Frau und ich uns nach mehr Gewissheit in der Frage: WOHIN geht die Seele eines Menschen, wenn er hier auf dieser Erde stirbt?

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Das Geheimnis der Zufriedenheit

von Marlon Heins (Mai 2003)

Der Apostel Paulus hat einmal gesagt: „Ich habe gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde.“  Jedes mal, wenn ich diesen Vers, oder ähnliche Aussage in der Bibel lese, stellt sich mir nur eine Frage: „Wie ist das möglich?“ Schaut man sich das Alltagsleben von Paulus  an, dann scheint es schier phantastisch, in all den Bedrängnissen, Folterungen, Unannehmlichkeiten, Sorgen und Todesgefahren eine permanente Zufriedenheit in sich zu haben! Mein Wunsch ist es schon lange, mit einer vergleichbaren Einstellung durch mein Leben gehen zu können, doch wie geht das?

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Die Entstehung der Gemeinde in Rom 
von Marlon Heins (2006)

Auf den folgenden Seiten wollen wir uns einige Gedanken über die Entstehung und die Struktur der Gemeinde in Rom machen. Diese Überlegungen sind nicht so ganz einfach, denn viele wichtige Informationen haben wir heute, etwa zwei Jahrhunderte später, einfach nicht mehr.

Das älteste Dokument, das uns über die Gemeinde in Rom informiert ist der Römerbrief des Apostel Paulus. Darüber hinaus stehen uns einige antike Schriftstücke von Sueton, Philo und Flavius Josephus zur Verfügung. Dort finden wir außerbiblische  Eckdaten, wie das Edikt von Kaiser Claudius aus dem Jahre 49 n.Chr. und allgemeine Beschreibungen der antiken Stadt Rom in den ersten Jahrhunderten.

Aus allen diesen Primär- und Sekundärquellen gilt es, ein großes Bild zusammen zu stellen, das in sich schlüssig und logisch ist. Durch diese kleinen Puzzlesteine, durch gesunden Menschenverstand und ein wenig Spekulation und Phantasie wird dann so nach und nach eine Geschichte entstehen - die mögliche Geschichte der Gemeinde von Rom.

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Was ist und beinhaltet Mission 
von Marlon Heins (2007)

Was ist und beinhaltet Mission? Das ist die Leitfrage dieser Arbeit. Neben vielen anderen Missiologen haben Hans Kasdorf, Andreas Feldkeller und David Bosch Gedanken zu diesem Thema vorgelegt. Ein Großteil dieser Arbeit soll darin bestehen, ihre Arbeiten im Hinblick auf die Fragestellung auszuwerten.

In einem anschließenden Punkt sollen dann Schlussfolgerungen für eine eigene Missionstheologie gezogen werden.

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Die Geschichte des "New Age"
von Marlon Heins (2003)

In ihrem Buch "Die sanfte Verführung" beschreibt Constance Cumbey ausführlich, wie die heute so populäre Bewegung des Neuen Zeitalters entstanden ist. Cumbey beschreibt die Anfänge der Bewegung in der Theosophischen Gesellschaft und Helena Petronvna Blavatsky. Sie beschreibt die Ideen von Annie Besant und ihrem Versuch, in der Person des Krishnamurti den Antichristen zu kreiiren.

Cumbey schläge dann den Bogen weiter über das Ehepaar Alice und Foster Bailey, der Findhorn Communitiy und deren populären Vertreter David Spangler. Cumbey scheut sich nicht, so große und bekannte Organisationen wie Amnesty International, Greenpeace, den Sierra Club, die Kinder Gottes und Zero Population Growth in Verbindung mit dem zu bringen, was Marilyn Ferguson als „Verschwörung im Zeitalter des Wassermanns“ bezeichnet - eine Verschwörung, die seit dem Jahr 1975 aktiv daran arbeitet, die Menschen dieser Welt von Jesus Christus abzuwenden.

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Was bedeutet die Kindersegnung?

von Marlon Heins (2006)

Viele Gemeinden segnen ihre neugeborenen Kinder. Für einige Gemeindeglieder ist die Kindersegnung einfach das freikirchliche Gegenstück zur landeskirchlichen Kindertaufe. Das ist natürlich eine falsche Sichtweise, da die Kindertaufe in den großen Landeskirchen eine völlig andere Bedeutung inne hat als die Kindersegnung.

Doch warum segent man eigentlich Kinder? Weil Jesus es getan hat? Was sagt die Bibel eigentlich zur Kindersegnung? Gibt es eigentlich eine biblische Legitimation für die Kindersegnung?

In dieser Aussarbeitung möchte ich auf all diese Fragen kurz eingehen und biblische Antwort geben. Diese Arbeit ist zur Segnung meines Sohnes Lamare entstanden.

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Wie erkläre ich das EVANGELIUM?

von Marlon Heins (2011)

Ich wurde oft gefragt, wie man einem fragenden Menschen kurz und konkret das Evangelium von Jesus Christus mit der Bibel erklären kann. Bei meiner Suche bin ich auf keine Antwort gestoßen, die mir persönlich gefallen hat. Darum habe ich für eine Schulung zu diesem Thema ein eigenes Papier verfasst.

Ich habe bewusste eine Erklärungsansatz gewählt, der nicht üblich zu sein scheint. Zu mindestens ist mir ein solcher Ansatz in keinem der von mir gefundenen Texte zu dieser Frage aufgefallen. Ich hoffe, dass meine kurze Erklärung für etliche "Evangelisten" hilfreich sein darf.

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Warum lässt Gott Leid zu?

von Marlon Heins (Januar 2002)

Warum lässt Gott Leid zu? Es gibt wohl kaum eine Frage, die man als Christ häufiger gestellt bekommt als diese. Das dürfte daran liegen, dass der Volksglaube und vielfach auch wir als wahre Gläubige die Liebe und Güte Gottes zu oft überbetonen. Natürlich ist Gott der liebende Vater, der voller Sehnsucht darauf wartet, dass sein verlorenes Kind wieder zu ihm nach Hause zurück kommt. Auf der anderen Seite ist Gott aber auch der heilige Herrscher, der Sünde und alles, was damit zusammenhängt, sofort vernichten und zerstören muss. Nur ein Gleichgewicht dieser beiden Extreme kann da weiterhelfen.

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Ist die Wirklichkeit Wirklichkeit oder
wie Kommunikation unser Weltbild bestimmt?

von Marlon Heins (2006)

Auf den nun folgenden Seiten geht es um die Frage, wie wirklich die Wirklichkeit ist. Dabei orientiert sich der Titel stark der Überschrift, die Paul Watzlawick für sein Buch in den 70er Jahren gewählt hat: „Wie wirklich ist die Wirklichkeit? – Wahn, Täuschung, Verstehen“  Watzlawick war bis 1960 Professor für Psychologie in El Salvador, forschte dann für das Mental Research Institut in Kalifornien und lehrte später an der Stanford Universität. In einem ersten Teil werden wir uns mit seinen Theorien, Überlegungen und Schlussfolgerungen im Bezug auf die Frage nach der Wirklichkeit beschäftigen.

Dem Gegenüber wird es in einem zweiten Teil um einen Mann gehen, der sich in seinen Fachgebieten seit etlichen Jahren einen Namen gemacht hat. Charles H. Kraft ist Professor für Anthropologie und interkulturelle Kommunikation am Fuller Theological Seminary in Pasadena. Seine zahlreichen Veröffentlichungen zählen gerade in evangelikalen Kreisen zu den Standardwerken, wenn es um Fragen der Missiologie und der interkulturellen Evangelisation geht.

Für uns sind die Gedanken dieser beiden Männer überaus interessant, denn beide stellen die gleiche Frage, kommen jedoch aufgrund ihrer unterschiedlichen Welbilder  zu anderen Schlussfolgerung, die sich dann in einer verschiedenartigen Deutung von "Wirklichkeit" niederschlägt.

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Die Bedeutung des neutestamentlichen Kanons

von Marlon Heins (2006)

Auf den folgenden Seiten soll es um die Bedeutung des neutestamentlichen Kanons für die Theologie gehen. Dahinter steckt die Frage, in wie weit die 27 Bücher des Neuen Testaments ausreichen, um ein ausgewogenes Bild über die Ursprünge des christlichen Glaubens zu bekommen. Auf den ersten Blick mag die Fragestellung überraschen, doch für etliche Theologen handelt es sich hierbei nicht um eine Selbstverständlichkeit.

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Kultur und Evangelium: Die Botschaft der Bibel für schuld- und schamorientierte Kulturen

von Marlon Heins (2006)

Was ist eigentlich Kultur? Viele Menschen beschäftig diese Frage im Grund nicht. Natürlich fällt im Rahmen von Urlaubs- und Geschäftsreisen immer wieder auf, wie unterschiedlich die Menschen in den verschiedenen Ländern der Welt sind; aber mehr als ein Wahrnehmen von Unterschiedlichkeiten ist oft nicht vorhanden.

Um ein Thema aus dem großen Kapitel der Unterschiede zwischen den Kulturen soll es in dieser Arbeit gehen; um die Prägung von Schuld- und Schamorientierung. Doch nicht die Prägung allein soll im Vordergrund stehen, sondern besonders die Frage, in wie weit diese Prägung Auswirkungen auf das Lesen und Verstehen der Bibel hat.

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Die Christologie im Johannesevangelium 
von Marlon Heins (2007)

Diese wissenschaftliche Arbeit bildet den Versuch, die Christologie im Johannesevangelium zu beschreiben. Ich habe bemerkt, dass Johannes viele Bilder, Titel und Namen für seinen Herrn zusammen getragen hat. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich dieser Vielfalt zu nähern und es ist mein Ziel, einige dieser Möglichkeiten aufzuzeigen. Für mich persönlich gilt aber, dass ich die Christologie des Evangeliums als Einheit sehen möchte, auch wenn dieser Ansatz in der wissenschaftlichen Welt nur selten verfolgt wird.

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Drei Perspektiven zu "kontextueller Theologie"

von Marlon Heins (2008)

Das große Thema der „Kontextuellen Theologien“ war für mich etwas Neues. Erst nach und nach, im Laufe meines Studium, verstand ich, worum es sich bei diesen theologischen Ansätzen eigentlich handelt. Mir wurde immer deutlicher bewusst, wie relevant das Thema der „Kontextuellen Theologie“ auch in meinem unmittelbaren Umfeld war.

In erster Linie ging es mir bei dieser Arbeit darum, die Vielschichtigkeit der Thematik „Kontextuelle Theologie“ zu durchdenken, um schlussendlich eine eigene Position entwickeln zu können. Dabei wollte ich so wenig Einseitig wie möglich vorgehen, trotz des Bewusstseins, dass ich meine eigene „theologische Prägung“ und „hermeneutische Brille“ trage. Um Einseitigkeiten in der Meinungsbildung zu vermeiden, habe ich für diese Aufgabe drei unterschiedliche Perspektiven zum Thema „Kontextuelle Theologie“  herangezogen. Ein Großteil dieser Arbeit wird darin bestehen, diese drei Perspektiven neutral zusammen zu fassen. Auf diese Weise soll auch einem Leser, der die Thematik nicht gut kennt, die Möglichkeit eröffnet werden, sich mit den jeweiligen Perspektiven so objektiv wie möglich beschäftigen zu können. 

In einem letzten Punkt möchte ich dann die drei analysierten Perspektiven gegeneinander und gegen die Heilige Schrift reflektieren, um so eine persönliche Meinungsbildung zum Thema „Kontextuelle Theologie“ zu ermöglichen.

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Mission im Alten Testament

von Marlon Heins (2007)

In dieser Arbeit soll es um die Fragen gehen, in wie weit man schon im Alten Testament von einer Missionspraxis sprechen kann, so, wie wir sie später im Neuen Testament finden. Eng damit verbunden wird ebenso die Frage behandelt werden müssen, wie das Verhältnis zwischen dem Volk Israel und den anderen Völkern zu sehen ist. Hatte Gott schon immer die ganze Welt im Blick oder lag seine Augenmerk im Alten Testament nur auf seinem Volk? „Ein Überblick über die alttestamentliche Forschung zeigt, wie wenig selbstverständlich es ist, die Frage nach „Mission im Alten Testament“ überhaupt zu stellen.

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Antisemitismus im Licht des Alten Testaments
von Marlon Heins (2002)

Diese kurze Arbeit setzt sich mit dem Problem des Antisemitismus auseinandersetzen, wobei ein Schwerpunkt auf dieses traurige Phänomen im 20. Jahrhundert gelegt wird. Fragt man nach der Ursache für die permanente Verfolgung der Juden, dann mag man im säkularen Umfeld auf charakterliche Eigenschaften des jüdischen Volkes hinweisen. Doch wir sind der Meinung, dass das Schicksal des Volkes Israel untrennbar mit ihrem Verhältnis zu Jahwe zusammenhängt und dass Antisemitismus nur aus diesem Verhältnis heraus umfassend erklärt werden kann.

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